21.09.2026 bis 25.09.2026 | Amaru und Pachamama

In Cusco haben wir im Hostel Chelito’s Backpacker übernachtet, was sich als Bike Packer Hotspot herausstellte. Den ersten Abend verbrachten wir mit den anderen Radreisenden aus Frankreich, Belgien, Australien, Deutschland, Kanada und USA bei ein paar gemeinsamen Cuzqueñas (das beste Bier in Peru – glauben wir) und Ananaskuchen. So manch einer war auch schon seit drei Jahren um die ganze Welt mit dem Fahrrad unterwegs.
In Cusco haben wir uns entspannt, Kaffee und viele Fruchtsäfte konsumiert, bisschen geshoppt, aber nur leichte kleine Sachen wegen Gewicht am Fahrrad und so. Die Reste der Inka-Architektur bzw. die Fundamente auf denen die Spanier gebaut hatten waren auch beeindruckend. Und wir haben Kleidung gewaschen – das war bitter nötig. Ansonsten haben wir die Atmosphäre der Stadt genossen.















Machu Picchu
Von Cusco aus haben wir eine Busfahrt nach Hidroelectrico genommen, von dort aus kommt man nach einem 10 km Spaziergang nach Aguas Calientes, dem Ort, von dem aus Machu Picchu besucht werden kann. Die Busfahrt geht durch das heilige Tal und war alles andere als angenehm, sodass Kati schon ein Speibsackerl parat hatte.
Fotos und Texte können Machu Picchu unserer Meinung nach nicht beschreiben oder auch nur ansatzweise zeigen. Deshalb sollte jeder, der die Möglichkeit hat, Machu Picchu besuchen. Die Inkas bzw. deren Ruinen haben etwas sehr mystisches und auch spirituelles hinterlassen. Sie haben versucht Pachamama (Erde) zu verstehen und zu ehren.
Ein Künstler, den wir trafen – Maestro und Schamane aus Peru – hat uns eine Geschichte der Inka erzählt. Amaru, wie viele Menschen und Dinge in Peru heißen, bedeutet ‘Blitz’ in der Sprache der Inka (Quechua). Der Blitz kommt vom Himmel und trifft Mutter Erde. Dann kommt der Regen und gibt uns Wasser, womit die Samen befruchtet werden. So entsteht neues Leben und wir können davon leben. Der Blitz bedeutet Leben.
Für die Inka war die Klarheit des Wassers so schön, dass die Kanäle in Machu Picchu zum Teil mehr ästhetische als funktionale Bedeutung hatten.

















































































































































