Circuito Huascarán

28.08.2026 bis 03.09.2026 | Wia fü Höhenmeter sans nu?

Der Circuito Huascarán (6.768 m) ist eine Umrundung des höchsten Berg Perus in der Cordillera Blanca. Die Umrundung umfasst ca. 230 km und 6.000 Höhenmeter.

Tag 1 von Yungay auf 2.458 m zu Camp 1 auf ca. 3.300 m

Tag 2 von Camp 1 zu Camp 2 auf ca. 4.000 m

Tag 3 von Camp 2 über unseren ersten Pass Portachuelo de Llanganuco auf 4.767 m nach Yanama auf 3.375 m

Tag 4 Yanama – Day off

Tag 5 von Yanama nach Chacas auf 3.360 m

Tag 6 von Chacas zu Camp 3 auf ca. 4.300 m

Tag 7 von Camp 3 über den zweiten Pass Punta Olimpica (Tunnel) auf 4.736 m nach Carhuaz auf ca. 2.600 m

Die Tour war sehr schön, aber auch sehr anstrengend mit 30-35 kg Fahrrad, „washboard“ Straßen, Hitze und Höhe. Zu den Highlights gehören (wiedermal) das Ceviche in Chacas, der >Partyvibe< in Yanama, die anderen Bikepacker aus Frankreich, Jamaica, Deutschland und Australien und die guten Soßen. 😎

Jetzt gönnen wir uns wieder ein paar Tage Pause in Huaraz.

La Cordillera Blanca
Abfahrt Punto Olimpica

Yanama

Yungay

26.08.2026 bis 28.08.2026 | Baila conmigo

Magenprobleme und Besichtigung einer verschütteten Stadt.

Yungay (Quechua für warmes Tal) hat eine traurige Geschichte zu erzählen. Die damals 19.000 Einwohner:innenstadt wurde 1970 durch ein Erdbeben und einen daraus resultierenden Bergsturz komplett verschüttet, wobei nur wenige Menschen überlebten. Das ehemalige Stadtgebiet wurde als Campo Santo (Friedhof, Heiligtum) erklärt und wird von den Einwohner:innen im neuen Yungay und Interessierten besucht. Im Campo Santo wurden wir von einer Familie zum Tanz aufgefordert. 🙂

Huaraz

18.08.26 bis 25.08.2026 | Hola Gringo

Huaraz is a klane Metropole der Anden mit Doggos, Motos & Pollos.

Gelegen auf 3.052 m haben wir uns hier auf die bevorstehende Umrundung des Huascaràn vorbereitet und akklimatisiert – sowie auch unsere Mägen stabilisiert. 😉

Mit den Collectivos sind wir zum Startpunkt der Wanderung zur Laguna Churup gekommen. Die Bewegung auf der Höhe war anfangs sehr herausfordernd. Die zusätzliche Anstrengung hat sich dennoch schnell gelegt; die Coca-Blätter von einem netten Mitwanderer haben dabei wahrscheinlich gut geholfen.

Unsere Unterkunft hat uns auch einen Netflix-Account auferlegt, die Abende waren damit entsprechend heimelig.

Lima

15.8.2026 bis 18.08.2026 | Yo soy diferente

Lima ist ein kulinarisches Juwel, angeblich. Ceviche hat uns überzeugt. Am meisten hängen geblieben sind allerdings die Gespräche mit Doris & Julian in Barranco, die am liebsten eine Finca am Land hätten. Oder Wilmer, der sich anders als die meisten Limeñ@s fühlt und neben seinem Kettenverkauf an der Promenade in Miraflores über Geschichte, Sprachen und was ihm in den Sinn kommt weiterbildet; dafür nutzt er YouTube. Eindrucksvoll ist die kaum endenwollende Größe der Stadt, die sich nach den Zentren vor allem aus (etablierten) informellen Siedlungen zusammensetzt.